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Digital Natives ticken anders

: x-technik


Die erste Generation der Digital Natives räumt am Arbeitsmarkt gehörig auf. Millenials, Generation Y, Generation Me – die Gruppe der zwischen 1980 und 2000 Geborenen hat viele Namen. Statt Dienstwagen und Gehalt stehen Sinn und Erfüllung im Vordergrund, und stellt damit Personaler und Führungskräfte älterer Generationen vor eine neue Herausforderung. MMag.a Sabine Steiner, x-technik

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Die Digitalisierung unterzieht nicht nur die Märkte einem Strukturwandel, sondern dieser findet auch in den Unternehmen statt. Eine Studie der BWA-Akademie ist ernüchternd. „89 Prozent der Manager sind mehr oder minder mit der Digitalisierung in Deutschlands Chefetagen überfordert“, schlussfolgert Harald Müller, Geschäftsführer der Akademie für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training (BWA-Akademie). Digital Natives sollen ein Ausweg aus der digitalen Führungsschwäche bringen. Sie sind kommunikativer, ständige Erreichbarkeit ist für sie selbstverständlich und der fortwährende Austausch in sozialen Netzwerken ihr Tagesablauf. Aber wie erreichen sie diese ‚neue Generation‘ erfolgreich?

Generation ‚Why‘ am Arbeitsplatz

Flexibilität ist das A und O der ‚New Generation‘. Digital Natives sind mit der Digitalisierung aufgewachsen und daher gewohnt an jedem beliebigen Ort zur bevorzugten Zeit zu arbeiten. Flexible Arbeitszeitmodelle und außerhalb des Büros zu arbeiten sind für junge Bewerber attraktiv. Das setzt ein hohes Maß an Vertrauen und ein Unternehmen am aktuellen Stand der Technik voraus.

Hand in Hand mit der Flexibilität geht die für die ‚Gen Y‘ immer wichtiger werdende Work-Life-Balance. Das ‚Hamsterrad‘ gehört der Vergangenheit an und der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im Vordergrund. Kinderbetreuungseinrichtungen bzw. Kinderbetreuungszuschüsse, Fitness-Studios innerhalb des Unternehmens aber auch Sonderkonditionen werden bei Bewerbungsgesprächen immer öfter nachgefragt.

Noch nie konnte man sich so schnell und umfassend informieren.
Eine kurze Suchanfrage im weltweiten Netz reicht aus, um positive wie negative Berichte über ein Unternehmen, aber auch über einen Bewerber, auf den Bildschirm zu zaubern. Stolz auf seinen Job und seinen Arbeitgeber sein, haben eine Wertigkeit, die bei der ‚Gen Y‘ hoch im Kurs stehen. Sinnvolle Tätigkeiten und sich mit den vom Unternehmen vertretenen Werten identifizieren zu können, stehen neben lebenslangem Lernen im Fokus.

Stillstand ist keine Option: Jahrzehntelang in ein und demselben Unternehmen zu arbeiten sind Schnee von gestern. Sich weiter zu entwickeln, laufend neue Fähigkeiten und Qualifikationen zu erwerben bringen ‚Millenials‘ beruflich wie menschlich weiter. Sie gehen beruflich davon aus, dass sie mehrere Unternehmensbereiche durchlaufen und stehen daher Traineeprogrammen besonders offen gegenüber. Auch wird immer öfter erwartet, dass sich Unternehmen an externen Weiterbildungsprogrammen finanziell beteiligen.

Generationsspezifische Besonderheiten gibt es in jedem Unternehmen. Die Kunst ist, Gemeinsamkeiten und Gegensätze zu erkennen und von beidem zu profitieren. Ist eine solche Kultur von Wertschätzung und Verständnis begleitet, können Unternehmen für jede Generation zum attraktiven Arbeitgeber werden.


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