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Vom Maturaprojekt in den Support

: Sigmatek


High-Tech-Systeme für die industrielle Automatisierung sowie Energiemanagement von Sigmatek entstehen in enger Zusammenarbeit mit ihren Anwendern. Produktentwicklung, Applikation und Technischer Support spielen eng zusammen, da auch Kunden-Input in die modernen Lösungen einfließt. Dieses Aufgabenspektrum bietet technisch anspruchsvolle und gleichzeitig kreative wie kommunikative Aufgaben mit interessanten Entwicklungschancen für Technik-Absolventinnen und -Absolventen. Durch Kooperationen von Sigmatek mit Bildungseinrichtungen in ganz Österreich kann sich der Techniknachwuchs bereits vor seinem Abschluss mit dieser fortschrittlichen Technologie vertraut machen und sich so bei Bewerbungen einen Vorsprung sichern. Autor: Ing. Peter Kemptner / x-technik

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„Sigmatek kombiniert ein rundes Produktportfolio mit Engineering-Kompetenz zu perfekten, integrierten Gesamtlösungen für die industrielle Automatisierung“, sagt Ing. Wolfgang Hlawna, Leiter Support bei Sigmatek. „Auf Basis unserer Standardprodukte realisieren wir kundenindividuelle Lösungen, die die unterschiedlichen Anforderungen unserer Kunden aus verschiedenen Branchen in der ganzen Welt erfüllen.“ Alle Hardwareprodukte und Engineering-Tools werden im Unternehmen entwickelt und gefertigt. Nach tausenden weltweit realisierten Projekten kann Sigmatek auf ein enormes Maschinen- und Anwendungs-Know-how seiner Applikationsmitarbeiter zurückgreifen.

Mehr Service – und das jederzeit

Ebenso wichtig ist der persönliche Support, den der Automatisierungssystemanbieter aus Lamprechtshausen bei Salzburg bietet. Ob es um technische Fragen zu einzelnen Produkten, um die Software oder spezifische Applikationen geht, Sigmatek-Kunden landen nicht in einem Call-Center, sondern direkt bei einem sachkundigen Support-Mitarbeiter.

„Der technische Support eignet sich ideal für den Einstieg in eine technische Berufslaufbahn bei Sigmatek“, sagt Wolfgang Hlawna. „Hier lernt man alle unterschiedlichen Aspekte der Technik von Sigmatek-Systemen ebenso kennen wie die Problemstellungen und Anforderungen der verschiedensten Kunden.“

Flotter Einstieg ins Team

Beim Einstieg in die technische
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„Rückendeckung“: David Čulić (sitzend) mit Ing. Karl Baldauf (links), der das Maturaprojekt seitens Sigmatek begleitete, und Ing. Wolfgang Hlawna, seinem Abteilungsleiter im Support.

„Rückendeckung“: David Čulić (sitzend) mit Ing. Karl Baldauf (links),...

Kundenbetreuung stehen zuerst Schulungen auf dem Programm, um mit den Produkten und Technologien vertraut zu werden. Danach ist echtes „Learning by Doing“ angesagt – natürlich unterstützt von den Abteilungskollegen. Speziell ein Berufseinsteiger kann nicht alles wissen und muss daher häufig mit Kollegen aus allen Bereichen Rücksprache halten können, um dem zu betreuenden Kunden eine maßgeschneiderte Lösung zu garantieren. Dies fördert aber auch die Integration in das Sigmatek-Team.

„Das klappt ausgezeichnet und völlig unkompliziert“, freut sich David Čulić. Der Support-Mitarbeiter hat sich unmittelbar nach seiner Elektrotechnik-Matura an der HTL Salzburg bei Sigmatek beworben. „Das Verhältnis der Sigmatek-Mitarbeiter untereinander ist sehr freundschaftlich, und alle sind bereit, meine Fragen zu beantworten und mir so ihr Wissen weiterzugeben.“

Gute Basis Maturaprojekt

Erste Berührungen mit Sigmatek hatte David Čulić bereits in der HTL. Er und zwei Kollegen befassten sich in ihrer Diplomarbeit mit automatisiertem Energiemanagement in der Fotovoltaik. Das Team entwickelte in diesem Projekt mehrere Messplatz-Erweiterungen. Diese erfassen laufend die Leistungsdaten der Fotovoltaik-Zellen und leiten sie an das Steuersystem weiter. Dort werden die Messdaten protokolliert, an eine Datenbank übergeben und in einem Visualisierungssystem interaktiv dargestellt. Bei der Umsetzung ihres Projektes wurden sie von Sigmatek mit Hard- und Software unterstützt.

Die Programmierung des eingesetzten Automatisierungssystems,
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David Čulić (Mitte) mit seinen HTL-Kollegen bei der Präsentation ihres Matura-Projektes

David Čulić (Mitte) mit seinen HTL-Kollegen bei der Präsentation ihres Matura-Projektes

der äußerst kompakten Serie S-DIAS, erfolgte objektorientiert in der Engineering-Umgebung LASAL. Dazu waren David und seine zwei Kollegen zu einer Schulung im Haus bei Sigmatek und Schulungsleiter Ing. Karl Baldauf unterstützte das Trio bei der Umsetzung ihres Projektes.

„Solche Vorerfahrungen sind natürlich ein Riesenvorteil beim Berufseinstieg in unserer Branche“, sagt Wolfgang Hlawna. „Natürlich hat das David beim Vorstellungsgespräch geholfen, sich gegenüber anderen Bewerbern zu profilieren.“ Dazu kam die Empfehlung von Karl Baldauf, der die Fähigkeiten Davids durch die Projektzusammenarbeit einschätzen konnte.

Gute Basis Maturaprojekt

Die Ausstattung des Fotovoltaik-Labors der HTL Salzburg mit Systemen von Sigmatek ist natürlich kein Zufall. Das Unternehmen aus dem nördlichen Flachgau ist nicht nur Spezialist in der industriellen Automatisierung, sondern auch fachkundig, wenn es um effizientes Energiemanagement und komfortable Wärmeverteilung geht. Es zählt einige der namhaftesten Heizanlagenhersteller zu seinen Kunden.

Und Sigmatek greift technischen Ausbildungsstätten regelmäßig und gerne unter die Arme, indem es ihnen hochmoderne Automatisierungs-Hardware und -Software zur Verfügung stellt. „Nur mit modern ausgestatteten Labors kann eine praxisnahe Ausbildung des Techniknachwuchses sichergestellt werden“, ist Mag.a Marianne Kusejko überzeugt, die als Miteigentümerin von
Sigmatek die Finanzen und das Personalwesen verantwortet. „Unsere Strategie ist klar: Wir stehen im Wettbewerb mit anderen, ähnlich gelagerten Unternehmen um die besten Köpfe, sowohl bei Mitarbeitern mit Berufserfahrung als auch bei Absolventen von HTLs, FHs und Unis“, nennt Kusejko die Motive für das Engagement. „Wir arbeiten eng mit ausgewählten Ausbildungsstätten zusammen und unterstützen diese bei Projekten, der Ausstattung von Laboren und der Betreuung oder Erstellung von Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten oder Master-Thesen.“

Bildungszusammenarbeit bundesweit

Das ist keineswegs nur in geografischer Nähe zum Unternehmenssitz nahe der Stadt Salzburg der Fall, sondern Österreichweit – nicht zuletzt wegen des Sigmatek-Entwicklungs-Standortes Wien mit derzeit rund 20 Mitarbeitenden. „Gerade in der Industrieautomatisierung, die sich extrem rasch weiterentwickelt, ist der Wille, Neues zu lernen, immens wichtig“, sagt Marianne Kusejko, die neben ihrer Tätigkeit bei Sigmatek auch noch Mitglied im Vorstand der Industriellenvereinigung und in mehreren HTL-Kuratorien ist und so die Verbindung von Industrie und Bildungssystem fördert. „Im Rahmen unserer österreichweiten Kooperationsprojekte mit Bildungseinrichtungen fallen uns natürlich jene Schüler und Studenten auf, die sich vollkommen mit dem Thema identifizieren.“

Kennenlernen in den Ferien

Solch engagierte Jungtechniker finden bei Sigmatek die besten Chancen vor, und das nicht erst, wenn sie als Absolventen in den Beruf einsteigen möchten. „Wir beschäftigen jeden Sommer rund 50 Ferialpraktikanten, davon rund 40 aus HTLs, FHs und Technischen Universitäten", erläutert Marianne Kusejko. Es ist ratsam, sich rechtzeitig zu bewerben, da wegen des großen Andrangs, die meisten Plätze bereits zu Weihnachten vergeben sind. "Haben Ferialpraktikanten nicht die Möglichkeit täglich nach Hause zu fahren, unterstützen wir sie bei der Wohnungssuche und vermitteln leistbare Wohnmöglichkeiten, wie z.B. in Studentenheimen", so
Marianne Kusejko weiter.

Auf Unterstützung beim Thema Wohnen können auch neue Teammitglieder zurückgreifen, die nicht aus dem Großraum Salzburg und Oberösterreich kommen. Sigmatek beschäftigt Mitarbeiter aus vielen Bundesländern Österreichs und international aus 20 Nationen. „In der Probezeit wäre es unzumutbar, sich vorweg eine Wohnung zu suchen und sich gleich vertraglich binden zu müssen“, weiß Marianne Kusejko. „Sigmatek stellt daher neuen Kollegen bei Bedarf im ersten Monat ein Quartier zur Verfügung. Das gibt ihnen auch die Zeit, die sie für die Suche nach etwas Dauerhaftem benötigen.“

Leichter Ein- und Umstieg

Das war auch für David Čulić wichtig. Er kommt aus Abtenau, und von dort ist ein tägliches Pendeln nach Lamprechtshausen beinahe unmöglich. Er machte sich bereits kurz nach seinem Eintritt bei Sigmatek auf die Suche nach einem Domizil in der Nähe. Seine Wahl war auf das Flachgauer Unternehmen gefallen, weil er es durch seine Diplomarbeit bereits kannte. Und: Sigmatek hatte auch als erste der drei angeschriebenen Firmen geantwortet.

Dass diese Wahl die richtige war, davon ist er überzeugt. „Bei Sigmatek bedeutet Supportarbeit, Kunden zu unterstützen und gemeinsam mit den Kollegen in der Applikation, manchmal sogar mit der Produktentwicklung, eine optimale Lösung zu entwickeln“, sagt der zielstrebige junge Mann. „Das ist ungeheuer spannend, man muss kreativ sein und vernetzt denken.“ Später, wenn er ein breites Anwendungswissen hat, möchte er auch Erfahrungen in der Applikationsentwicklung sammeln. Diese Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens in andere Abteilungen wechseln zu können, war mit ausschlaggebend, dass sich David Čulić für Sigmatek als Arbeitgeber entschieden hat.

Für jedes Interesse das Richtige

„Die
innerbetriebliche Durchlässigkeit ist bei Sigmatek immer gegeben“, bestätigt Wolfgang Hlawna. „Das Unternehmen wächst rasch und beständig. So entsteht in praktisch allen Abteilungen immer wieder Bedarf an zusätzlichen Kollegen. Glaubt jemand, seine Fähigkeiten in eine andere Abteilung besser entfalten zu können, wird er oder sie daher immer wieder Möglichkeiten für einen Umstieg vorfinden.“ Die Automatisierungstechnik ist äußerst vielfältig. Deshalb gibt es bei Sigmatek so viele unterschiedliche Fachbereiche, sodass für jedes Interesse das Richtige dabei sein sollte.

„Rückendeckung“: David Čulić (sitzend) mit Ing. Karl Baldauf (links), der das Maturaprojekt seitens Sigmatek begleitete, und Ing. Wolfgang Hlawna, seinem Abteilungsleiter im Support.
David Čulić (Mitte) mit seinen HTL-Kollegen bei der Präsentation ihres Matura-Projektes



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