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Neue Ideen – neue Chancen

: Festo


Der Automatisierungsspezialist Festo baut die Zusammenarbeit mit Start-ups weiter aus, um mit ihnen gemeinsam Technologien voran zu treiben. Mit dem Programm M.Tech fördert Festo im Verbund mit anderen Firmen das Wachstum von Start-ups finanziell und ideell. Im Rahmen eines ähnlichen Programms hat das Unternehmen in den letzten vier Jahren bereits 23 Pilot-Projekte mit Start-ups erfolgreich umgesetzt.

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Für unterschiedlichste Industrieanwendungen entwickelt Holo-Light intuitiv bedienbare Mixed-Reality Softwareprodukte, wie die Anwendung von Datenbrillen in der Produktion. (Bild: Festo)

Für unterschiedlichste Industrieanwendungen entwickelt Holo-Light intuitiv...

Bei Festo ist man immer auf der Suche nach guten Ideen. Daher arbeitet man auch eng mit Start-ups zusammen. Partnerschaften und Kooperation sind ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Festo. DI Rainer Ostermann, Country Manager von Festo Österreich: „Wir unterstützen Start-ups und begleiten sie auf ihrem Weg in die industrielle Praxis – das eröffnet den Start-ups und auch uns selbst tolle Chancen.“ Bereits seit 2014 arbeitet Festo mit mehreren aussichtsreichen Start-ups zusammen, die vom Festo Branchen-Know-how profitieren. Ein Team, das bei Festo im Bereich Forschung angesiedelt ist, kümmert sich um die Kooperationen.

Win-Win-Situation

„Die intensive Zusammenarbeit hilft, neue Technologien und externes Know-how aufzuspüren. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, denn durch die Kooperationen können Produktinnovationen vorangetrieben und neue Geschäftsmodelle schnell auf den Markt gebracht werden. Zudem bietet Festo den Start-ups neben den Pilotprojekten den Zugang zu Kunden. Und es besteht immer die Möglichkeit einer Weiterführung der Kooperation über das Accelerator-Programm hinaus“, so DI Rainer Ostermann.

Acceleratoren sind Programme oder Organisationen, die Start-ups in einem vorab definierten Zeitraum durch Mentoring, Investitionen, physische Ressourcen sowie Bereitstellung eines Netzwerkes fördern. Festo kooperiert seit 2014 mit dem Frühphasen Start-up Accelerator Techfounders in München. 2017 folgte die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags mit dem M.Tech Accelerator –
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ProGlove ist bei Festo in der Logistik im Einsatz: Die Fahrer der Routenzüge nutzen das Wearable in der Montage. (Bild: Festo)

ProGlove ist bei Festo in der Logistik im Einsatz: Die Fahrer der Routenzüge...

Engineering the Future of Mobility in Stuttgart – seit heuer gibt es die ersten Kooperationen.

Erfolgreiche Pilotprojekte im Umfeld von Industrie 4.0

In den vergangenen Jahren hat Festo bereits erfolgreiche Pilotprojekte mit dem Accelerator-Programm von Techfounders realisiert. Dazu zählt der österreichische Softwareentwickler Holo-Light, der sich auf Industrie 4.0-Lösungen mit Augmented Reality-Geräten wie der Microsoft HoloLens konzentriert. Der Nutzer solcher Geräte kann seine reale Umgebung mit zusätzlichen Informationen digital ergänzen. Im Festo Werk in Rohrbach (D) wird die Datenbrille HoloLens erstmals in einem Pilotprojekt erprobt. Die Technologie unterstützt bei typischen, sich wiederholenden Prozessen, beispielsweise im Einlernprozess von Mitarbeitern.

ProGlove entwickelt Wearables für die Industrie – Computertechnologien, die man am Körper trägt. Das 2014 von Ingenieuren und Innovationsberatern in München gegründete Start-up erprobte in einem Pilotprojekt bei Festo den Einsatz eines intelligenten Handschuhs mit integriertem Scanner in der Technologiefabrik in Scharnhausen (D). Dabei stehen die Verbesserung und Vereinfachung der Produktions- und Logistikprozesse an erster Stelle.

Einfache Vernetzung verschiedener Schnittstellen, Geräte und Maschinen – dieses Ziel verfolgt das Stuttgarter Start-up aucobo. Das zweiköpfige Gründerteam hat Anfang 2016 mit seiner Arbeit begonnen. Ihre smarten Systeme, z. B. eine Smartwatch, ermöglichen es, Informationen zwischen Mitarbeitern und Maschinen
ganz einfach auszutauschen. Abläufe in der Produktion werden so optimal miteinander vernetzt. In der Technologiefabrik Scharnhausen wird die mobile Maschinenbedienung mit Smartwatches bereits angewendet. Die Lösung erhöht die Maschinenverfügbarkeit und reduziert unnötige Laufwege der Mitarbeiter in der Produktion.

Mit dem Münchner Start-up Soley, das auf innovative Smart-Data-Analysen spezialisiert ist, erprobt und nutzt Festo derzeit Lösungen für die Auslaufplanung von Produkten. Bisher mussten Stücklisten für Produkte, die aus dem Programm genommen werden sollen, manuell zusammengeführt, Abhängigkeiten identifiziert und Auswirkungen auf Baugruppen und Einzelteile abgeleitet werden. Nun ist es möglich, diese Arbeitsschritte effizienter zu gestalten.

Interessierte Start-ups können sich bei Festo melden, um im Rahmen einer Kooperation gemeinsam Ideen umzusetzen: start-up@festo.com

Für unterschiedlichste Industrieanwendungen entwickelt Holo-Light intuitiv bedienbare Mixed-Reality Softwareprodukte, wie die Anwendung von Datenbrillen in der Produktion. (Bild: Festo)
ProGlove ist bei Festo in der Logistik im Einsatz: Die Fahrer der Routenzüge nutzen das Wearable in der Montage. (Bild: Festo)
Dank der Lösung von aucobo können Produktionsmitarbeiter bei Festo mit Smartwatches flexibel Anpassungen vornehmen. (Bild: Universität Stuttgart/Max Kovalenko)
DI Rainer Ostermann, Country Manager von Festo Österreich, sieht in der Zusammenarbeit mit Start-ups eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. (Bild: Festo/Draper)



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