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Leidenschaftlich wie ein Start Up – innovativ wie W&H

: W&H


Mitarbeiter mit Leidenschaft setzen sich ein, sie sind eigeninitiativ und verantwortungsbewusst. Sie lassen sich begeistern und begeistern damit andere. Im W&H Dentalwerk Bürmoos ist man davon überzeugt: Wer seine Aufgabe mit Leidenschaft macht, macht sie gut. Das schafft auch einen Mehrwert für das Unternehmen. Für jeden Bewerber gilt es, die ideale Aufgabe zu finden. Eine nicht ganz einfache Angelegenheit, die Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert, wie Personalchef Markus Fegg weiß. Mit Christof Baier hat er sich ganz bewusst Verstärkung in sein Human Resources Team geholt. In einem Interview sprechen Markus Fegg und Christof Baier darüber, worauf sie bei Bewerbungsgesprächen besonders achten, und sie geben Einblick in eine spannende Querkarriere.

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Christof Baier und Markus Fegg bei der Entwicklung des „We are hiring“-Konzepts. (Alle Bilder: © W&H)

Christof Baier und Markus Fegg bei der Entwicklung des „We are hiring“-Konzepts....

Herr Fegg, warum sind Sie der Meinung, dass Ihr Einstiegsprogramm für Young Talents und Experienced Professionals gegenüber anderen Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung bietet?

(bold)Markus Fegg:(/bold) Durch das frisch konzipierte Einstiegsprogramm für Young Talents möchten wir Berufsanfängern, einen erleichterten Einstieg in das Unternehmen bieten. Dazu durchlaufen sie in den ersten Monaten die verschiedensten Teams und lernen die unterschiedlichen Aufgabenstellungen kennen. Bei den Experienced Professionals achten wir neben der Bewerbung, die gezielt auf eine ausgeschriebene Stelle erfolgt, stark auf die persönlichen Kompetenzen. Im gemeinsamen Gespräch versuchen wir herauszufinden, wo die Leidenschaften und Interessen jedes Einzelnen liegen. So können wir – in enger Abstimmung mit unseren Führungskräften – für jeden Bewerber den optimalen Aufgabenbereich im Unternehmen bestimmen. Unser Ziel ist es, die persönliche Leidenschaft der Mitarbeiter mit den beruflichen Aufgaben bestmöglich zu verknüpfen. Wir sehen bei der beruflichen Karriereentwicklung eher das englische Wort „career“, weil es die berufliche Laufbahn und Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Karriere ist für uns nicht gleich der klassische Aufstieg zur Führungskraft.

Sie sprechen von der persönlichen Leidenschaft Ihrer Mitarbeiter. Warum ist Ihnen dieser Aspekt so wichtig?

(bold)Markus Fegg:(/bold) Wer seine Aufgaben mit Leidenschaft macht, macht sie gut. Manchmal findet man während des Bewerbungsgesprächs heraus, dass die Person für einen anderen Bereich viel besser geeignet wäre und aufgrund der persönlichen und technischen
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Kompetente Ansprechpartner wenn es um die Karriere bei W&H geht: Markus Fegg und Christof Baier (v. l. n. r.)

Kompetente Ansprechpartner wenn es um die Karriere bei W&H geht: Markus Fegg...

Leidenschaft perfekt in ein anderes W&H Team passt. In der Vergangenheit hat dies schon oft zu einer langfristigen Zusammenarbeit geführt. Uns ist es wichtig, dass die Mitarbeiter ihre Leidenschaft an die Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen weitertragen. Ganz nach dem Motto: „Wer seinen Job liebt, braucht nie wieder zu arbeiten.“

Wie stellen Sie nach der Einarbeitungszeit fest, was der Mitarbeiter persönlich will? Wie lässt sich das mit den Firmeninteressen verknüpfen?

(bold)Markus Fegg:(/bold) Nach der Einarbeitungsphase erwarten wir von jedem Mitarbeiter, dass er sich konkrete Gedanken zu seiner beruflichen Entwicklung macht. Eigenverantwortung wird bei uns im Unternehmen großgeschrieben. Eigeninitiative und Verantwortung füreinander sind meiner Meinung nach ein wichtiges Rezept für ein gezieltes Miteinander sowie eine professionelle Mitarbeiterentwicklung. Diese Punkte ermöglichen eine langfristige Zusammenarbeit.



Ihr Mitarbeiter Christof Baier ist ein klassisches Beispiel für eine Querkarriere im Unternehmen, warum haben Sie ihm diesen Weg ermöglicht?

(bold)Markus Fegg:(/bold) Herr Baier hat nach seiner HTL-Ausbildung und seiner mehrjährigen beruflichen Erfahrungen bei W&H in den Bereichen Account Management und Entwicklung, ein Studium zum Wirtschaftsingenieur absolviert. Während des Studiums kam er mehrmals mit Projekten und Personalthemen auf mich zu. Im Zuge
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Markus Fegg, MTD, Leitung Human Resources

Markus Fegg, MTD, Leitung Human Resources

dieser Zusammenarbeit war seine Leidenschaft für das Personalrecruiting und Personalmarketing spürbar. Nach Abschluss des Studiums haben wir ihm ein 6-monatiges Praktikum im Bereich Human Resources ermöglicht, welches schließlich in eine dauerhafte Zusammenarbeit mündete. Für das Recruiting erweist sich die vielseitige Erfahrung von Herrn Baier als großer Vorteil. Beispielsweise kommuniziert er mit Technikern und Führungskräften auf Augenhöhe und weiß ganz genau, worauf es beim Bewerbungsgespräch ankommt.

Für Christof Baier war das die richtige Entscheidung. Gibt es in Ihrem Unternehmen noch mehrere Beispiele für Querkarrieren?

(bold)Markus Fegg:(/bold) Querkarrieren sind bei uns seit Jahren gelebte Praxis und wir fördern diese ganz gezielt. Im Haus haben wir zahlreiche Beispiele für Querkarrieren: Vom Lehrling bis zum Betriebsleiter, vom Lehrling bis zum Account Manager mit internationaler Kundenbetreuung oder auch von der Auszubildenden bis zur Sicherheitsfachkraft ist alles dabei. Die langfristige Mitarbeiterbindung liegt uns am Herzen, daher unterstützen wir Team- oder Abteilungswechsel und damit die Interessen unserer Mitarbeiter. Ich denke, das macht uns zu einem Arbeitgeber mit Leidenschaft.



Herr Baier, was hat Sie dazu bewogen, in den Bereich Human Resources zu wechseln?

(bold)Christof Baier:(/bold) Während meines nebenberuflichen Studiums habe ich mich immer wieder mit Personalthemen beschäftigt, was mir sehr großen Spaß machte. Meine Diplomarbeit habe ich dann
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Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Christof Baier, Personalmarketing

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Christof Baier, Personalmarketing

zum Thema „Hochschulmarketing eines technischen Unternehmens im Bereich Forschung & Entwicklung“ verfasst. Dabei konnte ich meine beruflichen Erfahrungen perfekt miteinander verknüpfen, d. h. ich konnte wirtschaftliche sowie technische Aspekte in meine Arbeit einfließen lassen. Mein Arbeitgeber und ich waren immer auf der Suche nach gleichen Interessen und einem Mehrwert für beide Seiten. Dadurch war ich natürlich hoch motiviert und stets offen für Neues. Besonders wichtig war es mir, mit meiner Diplomarbeit dem Unternehmen auch etwas zurückgeben.

Was ist Ihr Aufgabengebiet?

(bold)Christof Baier:(/bold) Ich bin für Karrieremessen zuständig und trage als Projektleiter Verantwortung für die Einführung einer neuen HR Software, die den Bewerbern den Bewerbungsprozess so einfach wie möglich machen soll. Die Betreuung unserer aktuellen W&H Kampagne "We are hiring" und das Recruiting für offene Stellen sind weitere Hauptaufgaben. Von der Gestaltung der Stellenausschreibung über das Erstgespräch bis hin zum Onboarding betreue ich den kompletten Personalprozess.

Inwieweit können Sie die Erfahrungen der vorherigen Tätigkeiten bei W&H für Ihre Aufgabe als Recruiter nutzen?

(bold)Christof Baier:(/bold) Da ich früher selbst als Entwicklungsingenieur tätig war, macht es mir unglaublich viel Spaß, mit Technikern Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe zu führen. Dies ist meiner Meinung nach
auch eine wichtige Grundlage für eine wertschätzende Gesprächsbasis. Verfügt man über vielfältige berufliche Erfahrungen, so besitzt man auch das nötige Fingerspitzengefühl herauszufinden, wo die Talente und Interessen des Bewerbers liegen. Man bekommt einen raschen Eindruck, ob es passen könnte oder nicht.

Auf welche Qualifikationen und Erfahrungen der Bewerber legen Sie den Schwerpunkt?

(bold)Christof Baier:(/bold) Wir brauchen Leute mit Begeisterungsfähigkeit, ich sehe das als eine Grundvoraussetzung für die vielfältigen Aufgabenschwerpunkte bei W&H. Von Materialwissenschaften über Elektrotechnik und Automatisierungstechnik bis hin zu Connectivity Lösungen gibt es bei uns viele spannende Herausforderungen. Entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von der ersten Produktidee bis hin zum Serienauslauf – entstehen immer wieder Aufgaben mit Projektverantwortung. Dieses Spektrum macht rasch deutlich, dass wir für Young Talents und Experienced Professionals mit unterschiedlichen Leidenschaften und Interessen, spannende Jobs mit Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten.

(bold)Vielen Dank für das freundliche Gespräch.(/bold)

Christof Baier und Markus Fegg bei der Entwicklung des „We are hiring“-Konzepts. (Alle Bilder: © W&H)
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