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Karrieresprung: „Von der Inbetriebsetzung in die Software-Entwicklung“

: Knapp


Jakob absolvierte die HTL Pinkafeld und war als Inbetriebsetzer weltweit unterwegs. Jetzt ist er in der Software-Entwicklung von KNAPP angekommen. Eine Punktlandung für den Hobby-Fallschirmspringer.

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Jakob Potz, Software-Entwickler bei KNAPP

Jakob Potz, Software-Entwickler bei KNAPP

Was machst du beruflich?

Ich war 10 Jahre in der Inbetriebsetzung, davon vier Jahre als Gruppenleiter, und habe dabei viele Erfahrungen gesammelt. Ich war bei Kunden in ganz Europa, den USA, Brasilien oder Australien und habe die Software für automatische Lagersysteme installiert. Seit heuer bin ich in der Software-Entwicklung und integriere neue strategische Entwicklungen der Software in bestehenden Lösungen.

Wie international ist dein Job?

Für mich war es Zeit für eine Veränderung und der Wechsel in die Software-Entwicklung der logische Schritt. Natürlich bin ich jetzt nicht mehr so viel unterwegs, international bleibt der Job aber dennoch. Im Headquarter in Hart bei Graz arbeiten über 2000 Kollegen aus mehr als 30 Nationen.

Was spornt dich an?

Die ständige Weiterentwicklung im Bereich der Automatisierung und Logistik
ist absolut faszinierend. Bei der Entstehung neuer Technologien dabei zu sein ist etwas Besonderes. Die vielen Erfolgserlebnissen sind ein absoluter Katalysator.

Was zeichnet dein Arbeitsumfeld aus?

Die Unternehmenskultur ist durch ein starkes Miteinander geprägt. Der Zusammenarbeit unter den Kollegen ist sehr gut, man findet gemeinsame Lösungswege – auch abteilungsübergreifend – und viele Probleme können direkt und unbürokratisch miteinander gelöst werden.

Welche Erfahrungen im Job haben dich geprägt?

Auch bei bester Vorbereitung kann immer etwas Unerwartetes passieren und Probleme bereiten. Gute Vorbereitung und Flexibilität sind gefragt, um schnellstmöglich die der Situation angepasste, beste Lösung zu finden.

Wie motivierst du Kollegen?

Die heutige Arbeitswelt ist ein ständiger Lernprozess, umso wichtiger ist es seine eigenen Stärken zu kennen und darauf aufzubauen. In schwierigen Situationen gehe ich mit einer positiver Einstellung voran und erinnere die Kollegen an ihre eigenen Stärken und erreichten Ziele, damit sie sehen, was sie bereits alles geleistet haben, noch erreichen
können und wozu sie alles fähig sind.

Was macht deinen Job genial?

Flexible Arbeitszeiten, ausreichend Freiraum und tolle Kollegen, die einem auch einen noch so stressigen Arbeitstag erleichtern können.

Wie ist deine Arbeitseinstellung?

Ich bin sicher perfektionistisch veranlagt und strebe immer nach der bestmöglichen Lösung. Dabei denke ich an mehr als nur meinen Teilbereich, ich habe das Gesamtsystem im Kopf und versuche dabei auch Kleinigkeiten nicht außer Acht zu lassen. Wir sind ein Team, meinen Kollegen hilfreich zur Seite zu stehen ist für mich selbstverständlich.

Wie schaltest du am besten ab?

Beim Fallschirmspringen. Ich springe in einem Team mit Arbeitskollegen. Heuer waren wir bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Wiener Neustadt dabei und haben den 7. Platz erreicht.


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