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Globale IT-Aufgaben mit klarer Orientierung

Die Fähigkeit ihrer Mitarbeiter, mit innovativen Informationstechnologien die industriespezifischen Geschäftsprozesse ihrer weltweit verstreuten Konzernkunden zu unterstützen, macht voestalpine group-IT GmbH zu einem führenden IT-Lösungsanbieter für die Metall- und metallverarbeitende Industrie. Teamgeist, keine Scheu vor Größe und fachliche wie menschliche Qualifikation, deren Weiterentwicklung vom Unternehmen besonders gefördert wird, sind die richtigen Voraussetzungen, um hier über eine von drei Laufbahnen sehr rasch in verantwortungsvolle Positionen zu kommen.

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Die voestalpine ist einer der führenden europäischen Partner der Automobil-, Hausgeräte- und Energieindustrie. Sie ist zudem Weltmarktführer in der Weichentechnologie, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen sowie Europas Nummer 1 bei der Herstellung von Schienen. Stahl der voestalpine findet sich in zahlreichen Produkten wie der neuesten Airbus-Generation, aber auch in Bauwerken wie etwa dem Atomium in Brüssel, dem Londoner Wembley-Stadion oder dem Burj Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt.

Mit rund 47.000 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftet voestalpine rund 11 Mrd. Euro Jahresumsatz und ist mit rund 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in mehr als 60 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. Dass eine Gruppe dieser Größe und Ausdehnung im Umfeld des weltweiten Wettbewerbs nur bestehen kann, wenn sie global, kontinental, national, regional und lokal auf die bestmögliche IT-Unterstützung zählen kann, ist klar.

IT für die Gruppe

Wenn es um die IT-Leistungserstellung geht, ist die voestalpine group-IT GmbH der kompetente Partner für alle Unternehmen im voestalpine Konzern, also für alle Gesellschaften der voestalpine-Gruppe. 2003 gegründet, wurde das Unternehmen 2008 durch Zusammenführung der voestalpine Informationstechnologie GmbH und der Intesy Business & IT Solutions GmbH wesentlich vergrößert. Mit ca. 600 Mitarbeitern an 9 Standorten in Österreich und weiteren in Brasilien, Deutschland und Schweden ist das Unternehmen kompetenter Partner aller voestalpine-Konzernbetriebe für jede Art wertschöpfender Informatikprozesse.

„Natürlich
gab es Überlegungen, unsere Leistungen auch außerhalb der Gruppe anzubieten“, sagt Dipl.-Ing. Franz Gotthart, Mitglied der Geschäftsleitung der voestalpine group-IT GmbH. „Wir entschieden uns dagegen, denn nur wer die Geschäftsprozesse und die Markterfordernisse seiner Kunden gut kennt, kann deren Erfolg mit IT-Mitteln nachhaltig unterstützen, und das ist unser Ziel, denn wir betrachten uns als wesentlichen Erfolgsfaktor des Konzerns.“

„Neben strategischem und unternehmerischem Denken, Innovationsfreude und Kreativität legen wir daher bei unseren Mitarbeitern großen Wert auf das tiefe Verständnis der industriespezifischen Geschäftsprozesse“, ergänzt Dr.Mag. Josef Leitner, innerhalb der voestalpine group-IT GmbH mit der Leitung des Personalwesens betraut. „Das wird auch durch das Entlohnungsschema unterstützt, denn alle unsere Mitarbeiter haben als Gehaltsbestandteil auch ein Aktienpaket des Gesamtkonzerns, arbeiten also indirekt auch für ihren eigenen Gewinn.“

Spannende Aufgaben mit Verantwortung

Eine Eigenschaft, die man bei voestalpine group-IT mitbringen sollte, ist die Fähigkeit, in großen Dimensionen zu denken. Das braucht Offenheit des Geistes und ein gewisses Maß an Respektlosigkeit, denn Projekte werden zwar meist lokal geschaffen, aber danach weltweit ausgerollt. Und da sollte man nicht vor der Größe scheuen. Andererseits hilft beim Umgang mit den globalen Dimensionen die klare Strukturierung des Unternehmens in eine Prozessorganisation. Dabei sitzen die Teams nicht notwendigerweise in gemeinsamen Gebäuden. Oft sind die Mitglieder eines Teams über mehrere Standorte verteilt.

voestalpine group-IT liefert den Kunden alles, was mit Bits & Bytes zu tun hat und ihnen hilft, ihr Geschäft besser zu machen. Die prozessorientierte Organisation spiegelt
sich in den Bereichen Produkte & Märkte, Unternehmensentwicklung, Kundenmanagement, Beratung & Konzepte, Realisierung & Lösungen sowie Operations wieder.

Kein starrer Karriereweg

Zum Bereich Beratung & Konzepte gehört Jürgen Traxler. Er ist ein Beispiel dafür, dass bei voestalpine group-IT Titel nicht die entscheidende Rolle spielen, dass auch Bildung und Ausbildung außerhalb der IT-Spezialisierung Karrierechancen bringt und dass berufsbegleitende Weiterbildung gefördert und honoriert wird. Nach der Matura an der HAK mit EDV-Schwerpunkt in Freistadt war für ihn wie für viele Kolleginnen und Kollegen seine erste Station der Helpdesk. Dort führte er SAP Infrastrukturtests im Serverbereich durch. Auf den Geschmack gekommen, ging Jürgen Traxler zu SAP Österreich, wo er sich zum Certified Technology Consultant ausbilden ließ, ehe er 2008 ins Unternehmen zurückkehrte.

Einer der Aspekte, die ihm am Infrastrukturbereich gefallen, ist die Zukunftsorientierung. „Man stellt sich Fragen wie ‚Wo werden wir im SAP-Bereich 2015 stehen?‘“ Als einzigartig empfindet er die dynamische Zusammenstellung der Teams nach fachlicher Qualifikation und nach Kompetenz im jeweiligen Aufgabenbereich. Dadurch kann jemand in einem Team, das er leitet, ein Mitglied haben, das ihm in einem anderen Team als Projektleiter übergeordnet ist. „Jeder engagierte Mitarbeiter hat viele Chancen, spannende Projekte leitend und verantwortlich zu übernehmen“, sagt Jürgen Traxler. „Weder gibt es Einschränkungen durch vorgegebene Lösungswege noch stehen starre Hierarchien im Weg.“ Typisch sind bei voestalpine group-IT standortübergreifende Kooperationen, bei denen die verschiedenen Mitglieder der Teams nicht notwendigerweise an einem gemeinsamen Ort arbeiten.

Als Leiter für Applikations-Architektur arbeitet Ing. Christian Kocher ebenfalls im Bereich Beratung & Konzepte. Nach einer Telekommunikations-Lehre absolvierte er berufsbegleitend die Abend-HTL in Leonding und beschäftigt sich mit
der ersten Stufe der IT-Wertschöpfungskette in Form von Beschaffungsprozessanalysen, der Konzepterstellung für Projekt-Setups, Reviews und der Planung von Applikationsinfrastrukturen. „Mit etwa 70% Fachtätigkeit und 30% Management fordert die Aufgabe die unterschiedlichen Skills“, schätzt Christian Kocher die Möglichkeit zum Ausleben unterschiedlicher Neigungen innerhalb der Anforderung, den Kunden ein rundum-Sorglos-Paket zu liefern. „Zudem verlangen und fördern die Problemstellungen der Kunden ein gesamtheitliches Denken.“

„Implementierung Applikationen“ steht auf der Visitenkarte von Dipl.-Ing. (FH) Martin Stadlinger. Seit 2007 im Unternehmen und ursprünglich als Java-Entwickler tätig, ist der Absolvent des FH-Lehrganges Software-Engineering in Hagenberg heute Projektleiter für SAP-und Infrastrukturprojekte innerhalb der Gruppe Realisierung & Lösungen.

Neben der Bereitschaft des Unternehmens für die Übernahme von Führungsverantwortung nach sehr kurzer Zugehörigkeit schätzt Martin Stadlinger die Förderung auch der Weiterbildung außerhalb des streng fachlichen. „Das Value-Programm trägt sehr viel zur Persönlichkeitsentwicklung bei und stärkt so die innerbetrieblichen Karrierechancen“, sagt er. „Die Möglichkeit, die Ziele der IT-Anwendung live zu erleben, etwa das Stahlwerk mit all seiner Größe und Komplexität und seinen widrigen Einsatzbedingungen.“

Drei parallele Laufbahnen

In der voestalpine group-IT gibt es nicht nur den klassischen Aufstieg in der Führungsverantwortung und den als Projektleiter. Für Personen, die Know-how Träger für das Unternehmen sind, eine außergewöhnliche Performance sowie überdurchschnittlichen persönlichen Einsatz und Teamorientierung bewiesen haben, mit der Bereitschaft, ihr Fachwissen eigeninitiativ weiterzuentwickeln und zu dokumentieren, gibt es noch
eine dritte Laufbahn, die als Senior Expert. Prädestiniert für diese Laufbahn sind Personen, die komplexe und fordernde Funktionen auszufüllen verstehen und die man nicht, wie es bei Beförderungen nicht selten geschieht, als hervorragende Fachkraft verlieren möchte.

Eine solche ist DI (FH) Christina Wu auf dem Gebiet der Compliance. Ihre Laufbahn begann mit der Ausbildung in Computer- und Mediensicherheit an der FH Hagenberg. Danach führte sie in einem weltweit tätigen Wirtschaftstreuhandbüro Risikoanalysen im Rahmen von IT-Prüfungen durch. „Diese Erfahrungen mit Kunden aus den verschiedensten Geschäftsfeldern im Bereich IT-Security & Compliance umzusetzen, war meine Ambition, als ich 2008 zu voestalpine group-IT kam“, erinnert sie sich. „Mit einem konzernweiten Bedarf an nachhaltiger Risikominimierung und einer heterogenen Kunden- und IT-Landschaft ist diese Querschnittsfunktion Herausforderung und Befriedigung in einem.“

Christina Wu war eine der 5 ersten Senior Experts, die nach Einführung dieses Programms nach einem sorgfältigen Auswahlprozess am 25. Mai 2011 von der Geschäftsführung ernannt wurden. „Das ist nicht nur eine Anerkennung und Ehre und mit einem finanziellen Anreiz verbunden“, freut sie sich. „Im Rahmen der individuellen Zielvereinbarung kommt man zu besonders interessanten Projekten und - für mich besonders wichtig – erhält ein zusätzliches persönliches Weiterbildungsbudget.“

„Die voestalpine group-IT ist für engagierte und fachlich qualifizierte Menschen ein besonders attraktiver Arbeitgeber“, sind sich die vier sehr unterschiedlichen TechnikerInnen einig. „Besonders wenn man knifflige Herausforderungen liebt und gerne ohne vorgegebene Begrenzungen denkt, ist man hier richtig.“

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