Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Entwickeln und dokumentieren wie die Profis

: WSCAD


Ausgezeichnet als innovativste Schule 2017 bildet die Höhere Technische Bundeslehranstalt (HTL) Ottakring in Wien aktuell über 1700 Schüler in technisch-orientierten Berufen aus. Vermittelt werden fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnologie und Maschinenbau. Das breite Theoriewissen ergänzen handwerkliche Fertigkeiten, die in Lehrwerkstätten und Laboren erworben werden – dort steht selbstständige Praxisarbeit im Mittelpunkt. Ein Abschluss an der HTL schafft die Voraussetzung für ein weiterführendes Studium an Fachhochschulen und Universitäten. Aber auch der direkte Einstieg ins Berufsleben ist möglich.

/xtredimg/2018/Wanted/Ausgabe245/15768/web/HTL-Bild3.jpg
Das durchgängige Engineering vom Stromlaufplan über die Elektroinstallation bis zum Schaltschrankaufbau gehört mit zu den Stärken der E-CAD-Lösung.

Das durchgängige Engineering vom Stromlaufplan über die Elektroinstallation...

In der theoretischen und praktischen Ausbildung steht der Einsatz moderner Unterrichtsmethoden und -techniken auf dem Stundenplan ganz oben. Macht es inhaltlich Sinn und steht ausreichend Unterrichtszeit zur Verfügung, darf das Üben und Arbeiten mit einer modernen E-CAD-Software nicht fehlen. „Überall wo im Theorieunterricht mit Übungen oder im fachpraktischen Unterricht elektrotechnische Inhalte vermittelt werden, ist der Einsatz denkbar und geplant“, sagt Mag. Michael Brunn, der die Werkstätten an der HTL Ottakring leitet. „Gerade in den Ausbildungszweigen Elektrotechnik, Elektronik und Mechatronik haben neben der Installation auch Planung und Dokumentation einen gewichtigen Stellenwert.“

In der Vergangenheit gab es in der theoretischen Ausbildung eine Software zur Erstellung von Stromlaufplänen, die aber nicht in den Werkstätten eingesetzt werden konnte. Da die praktische Ausbildung in der Theorie nahtlos weitergeführt werden sollte, musste ein umfassendes E-CAD-System her. Zur Auswahl und Diskussion standen zwei Produkte. „Beide Lieferanten haben uns umgehend beraten“, meint Michael Brunn. „Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit WSCAD war neben dem hohen Funktionsumfang, die Praxiserfahrung einiger Kollegen des Lehrkörpers und die fundierte Beratung durch Mitarbeiter von WSCAD. Wir konnten 2017 sehr schnell erste Schulungen erfolgreich auf dem neuen Programm absolvieren und so die Einführung im Unterricht zügig vorantreiben“. Im Einsatz sind zunächst 99 Lizenzen, aufgeteilt auf mehrere Lizenzserver in unterschiedlichen Ausbildungsräumen. Geschult werden Planung, Entwurf und Dokumentation von Elektroinstallationen und Haustechnik. Geplant sind insgesamt bis zu 150 Lizenzen, sowie die Disziplinen Stromlaufplanerstellung und Schaltschrankaufbau, mithilfe der Module Electrical und Cabinet Engineering aus der WSCAD SUITE. Aber auch Building Automation, Verfahrens- und Fluidtechnik sind denkbar. „Aktuell sind wir in der Einarbeitungsphase, in der wir gute Unterstützung
von WSCAD erhalten“, freut sich Michael Brunn über den erfolgreichen Start. „Die Integration in den Unterricht und die Weiterbildung der Lehrer geht zügig voran.“

Besonders die durchgehende, gewerkeübergreifende Arbeitsweise zeichnet die WSCAD-Lösung aus. Einmal erfasst, lassen sich Komponenten und Daten sofort im Stromlaufplan, der Elektroinstallation, dem Schaltschrankaufbau, beziehungsweise in allen anderen Disziplinen weiterverwenden – inklusive der jeweils richtigen Symbole, aller Artikeldaten, Kabelspezifikationen oder Verbindungslisten. Zur Ausbildung in den mechanisch und mechatronisch orientierten Ausbildungsrichtungen, gehört an der HTL Ottakring auch die CNC-Programmierung. Gerade hier spielt die WSCAD-Lösung eine ihrer Stärken aus: Schaltschrankdaten, die mithilfe des Moduls Cabinet Engineering aufgebaut wurden, können direkt und ohne weitere Zusatzkosten zur Herstellung von Schranktüren und Montageplatten auf den NC-Zentren namhafter Hersteller genutzt werden. Ein Vorgang, der sonst eine extra Programmierung oder aber den Umweg über ein mechanisches CAD-System erfordern würde.

Das durchgängige Engineering vom Stromlaufplan über die Elektroinstallation bis zum Schaltschrankaufbau gehört mit zu den Stärken der E-CAD-Lösung.
Vertriebsingenieur Stefan Hiebl und Geschäftsführer Patrick Kaufmann bei der offiziellen Übergabe der 99 Ausbildungslizenzen an den Leiter der Werkstätten, Michael Brunn (v.l.n.r.)
Auf knapp 100 Arbeitsplätzen wird Electrical Engineering mit modernster Technologie geschult.
Per Mausklick auf die Querverweise in den Stromlaufplänen ist der Sprung in den Elektroinstallationsplan oder Schaltschrankaufbau möglich.
Mit der WSCAD SUITE entwickeln und dokumentieren Planungsbüros und Unternehmen gewerkeübergreifend in sechs Disziplinen auf einer Plattform und mit einer zentralen Datenbank für Symbole und Artikeldaten.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Aus- und Weiterbildung, Teamwork

Special Mechatronik

„Rien ne vas plus“ … ohne Mechatronik. Aus dem täglichen Leben ist die Mechatronik nicht mehr wegzudenken. Ob zu Hause im Einsatz durch humanoide Robotersysteme oder in der industriellen Fertigung, im Mobilfunk, im Automotiv Bereich (EPS…) usw. überall ist Mechatronik „drin“, auch wenn der Laie das nicht auf den ersten Blick feststellen kann. Ausgebildete Mechatroniker werden gesucht und die Jobs sind krisensicher sowie gut dotiert.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Wanted/Ausgabe245/15672/web/a_0082806.jpgMitarbeiter 4.0: Die Grundeinstellung muss passen, der Rest ist erlernbar
Eine kontinuierlich voranschreitende Digitalisierung bringt nicht nur erhebliche Chancen, sondern auch große Herausforderungen mit sich: Denn überall, wo sich Gravierendes verändert, gilt es technologisch und ausbildungsmäßig Schritt zu halten mit dem Neuen. x-technik fragte bei Thomas Lutzky, Geschäftsführer von Phoenix Contact Österreich, nach wie er das Berufsbild eines „Mitarbeiters 4.0“ beschreiben würde und ob bzw. inwieweit heute andere Skills verlangt werden als früher. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren