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Digitalisierung als Normalität

: IMA


Die IMA Ingenieurbüro für Maschinen- und Anlagenbau GmbH mit Sitz in Leonding steht seit 1993 als spezialisierter Dienstleister für individuelle und zukunftssichere Lösungen in den Bereichen Engineering, HSE-Management und Personaldienstleistung. Mit einem erfahrenen Team aus Spezialisten gewährleistet IMA die erfolgreiche Umsetzung und Verwirklichung der technischen Visionen und Anforderungen ihrer Kunden, steht bei Anlagensicherheitsfragen, Verordnungen und Richtlinien mit Rat und Tat zur Seite und vermittelt bei Bedarf bestens ausgebildete Techniker.

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Digitales Arbeiten – bei IMA integrierter Bestandteil des Arbeitsalltages. (Bild: goodluz)

Digitales Arbeiten – bei IMA integrierter Bestandteil des Arbeitsalltages....

Jedes noch so perfekt geplante Projekt im Maschinen- und Anlagenbau lässt sich nur mit motivierten und bestens ausgebildeten Mitarbeitern erfolgreich realisieren, davon ist Ing. Matthias Mayer, Geschäftsführer der IMA, überzeugt. In diesem Bewusstsein agieren auch seine Recruiting-Spezialisten bei der Vermittlung und Überlassung von hoch qualifizierten Technikern. Neben den fachlichen Fähigkeiten spielen für viele Unternehmen allerdings auch digitale und soziale Kompetenzen eine Rolle. Warum das Thema Digitalisierung beim IMA Ingenieurbüro für Maschinen- und Anlagenbau keine Besonderheit mehr darstellt, erläutern Ing. Matthias Mayer, DI (FH) Wolfgang Dreu (Bereichsleiter Personal), Daniela Parzmair, BA (Referat Personal) und Ing. Walter Mayr-Riedler (Bereichsleiter Engineering) im aufschlussreichen IMA-Kamingespräch.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Ihr Unternehmen?

Matthias Mayer:

Digitalisierung ist allgegenwärtig und hat bereits stattgefunden. Digitalisierung ist zur Normalität geworden und für den Bereich Technik existentiell. Seit den Anfängen der IMA in den 80er Jahren haben sich die verschiedensten Berufsbilder stark gewandelt – z. B. hat das Zeichenbrett der Konstrukteure längst ausgedient. Gearbeitet wird nahezu ausschließlich am PC mit CAD-Programmen, Clouds und Fernwartungssoftware für Screen-Sharing, Videokonferenzen und Dateitransfer. Auf solche Veränderungen
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Geschäftsführer Ing. Matthias Mayr und sein Personalbereichsleiter DI (FH) Wolfgang Dreu sehen sich in punkto Digitalisierung bereits bestens gerüstet. (Bild: IMA/WOLFstudios)

Geschäftsführer Ing. Matthias Mayr und sein Personalbereichsleiter DI (FH)...

müssen wir als Arbeitgeber natürlich eingehen und die bestmöglichen Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter schaffen. Wir können uns der Zukunft nicht verschließen und müssen am „Puls der Zeit“ agieren.

Daniela Parzmair:

Bei uns läuft der Großteil der Kommunikation bereits digital. Stelleninserate werden online geschalten, Bewerbungsschreiben sind elektronisch zu übermitteln und wir präsentieren uns als Unternehmen online mit einer modernen Website sowie in den sozialen Medien. Digitale Kompetenz ist bei IMA Grundvoraussetzung, um alltägliche Arbeitsprozesse durchführen zu können.

Welche Aufgaben, Qualifikationen und Voraussetzungen müssen Ihre Mitarbeiter 4.0 mitbringen, um mit der rasanten Entwicklung in der digitalen Arbeitswelt mithalten zu können?

Wolfgang Dreu:

Unsere jungen Mitarbeiter bzw. zukünftigen
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Im Bild v.l.n.r.: Geschäftsführer Ing. Matthias Mayer, DI (FH) Wolfgang Dreu (Bereichsleitung Personal), Ing. Walter Mayr-Riedler (Bereichsleitung Engineering) und DI Helmut Keisers (HSE-Management). (Bild: IMA/WOLFstudios)

Im Bild v.l.n.r.: Geschäftsführer Ing. Matthias Mayer, DI (FH) Wolfgang Dreu...

Mitarbeiter sind bereits „Digital Natives“. Sie bilden sich teilweise autodidaktisch mit Tutorials im Internet weiter, wovon Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren. Ich erkenne allerdings auch einen Trend zum bewussten Offline-gehen: Die Menschen suchen den Ausgleich in der Freizeit, sei es in der Natur, im Sport, beim Bienenzüchten oder Heimwerken – das Verlangen nach einer „analogen“ Lebensweise, fernab der Digitalisierung, steigt.

Walter Mayr-Riedler:

Eine solide technische Ausbildung ist bei uns als Ingenieurbüro immer noch eine Basis-Anforderung. Der Abschluss einer höheren technischen Schule bildet daher eine gute Ausgangssituation für den späteren Karriereweg. Wir sehen uns als verlängerte Werkbank unserer Kunden, weshalb Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln, bei uns das Nonplusultra bilden.



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Die zukünftigen Arbeitszeitmodelle gestalten sich flexibel und individuell und entsprechen sowohl den Bedürfnissen des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers. Ing. Matthias Mayer, IMA Geschäftsführung. (Bild: IMA/Erwin Wimmer)

Die zukünftigen Arbeitszeitmodelle gestalten sich flexibel und individuell...

Welche Kompetenzen sind gefragt und werden auch in Zukunft wichtig sein?

Wolfgang Dreu:

Meine vielleicht etwas unkonventionelle Antwort auf diese Frage lautet: Hausverstand. Fernab des Themas Digitalisierung gestaltet sich für mich der „gesunde Menschenverstand“ bei einem Mitarbeiter als unverzichtbar, denn selbst ein Top-Techniker ist ohne diese Kompetenz für ein Unternehmen kein Gewinn.

Daniela Parzmair:

Die Digitalisierung fordert Schnelligkeit. Veränderungen passieren heutzutage in einem rasanten Tempo. Deshalb sind sowohl auf der Arbeitnehmerseite als auch seitens der Unternehmer Anpassungsfähigkeit, Aufgeschlossenheit und Flexibilität gefragt.

Verändern sich Jobprofile und ihre Anforderungen?

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Unsere jungen Mitarbeiter bzw. zukünftigen Mitarbeiter sind bereits „Digital Natives“. DI (FH) Wolfgang Dreu, Bereichsleitung Personal, IMA. (Bild: IMA/Erwin Wimmer)

Unsere jungen Mitarbeiter bzw. zukünftigen Mitarbeiter sind bereits „Digital...

Wolfgang Dreu:

Ich erkenne hier eher eine Entwicklung als eine Veränderung. Man öffnet sich neuen Themen wie beispielsweise Cloud-Computing und Remote-Arbeitsplätzen. Dafür müssen natürlich auch die passenden arbeitsrechtlichen und datensicherheitstechnischen Rahmenbedingungen geschaffen werden – Flexibilisierung mit Reglement sozusagen.

Matthias Mayer:

Dem kann ich mich nur anschließen. In den kommenden Jahren wird es einen Wandel in unserer Arbeitswelt geben. Bestehende Berufsbilder sowie deren Kompetenzprofil werden sich verändern und neue Berufe werden entstehen. Denken wir nur an den Einsatz von Robotern in der Industrie – hier befinden wir uns in Österreich erst in den Anfängen. Diese Entwicklung wird uns in den nächsten Jahren noch intensiv beschäftigen.

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Bei uns läuft der Großteil der Kommunikation bereits digital. Stelleninserate werden online geschalten, Bewerbungsschreiben sind elektronisch zu übermitteln und wir präsentieren uns als Unternehmen online mit einer modernen Website sowie in den sozialen Medien. Daniela Parzmair, BA, Personalreferat, IMA. (Bild: IMA/WOLFstudios)

Bei uns läuft der Großteil der Kommunikation bereits digital. Stelleninserate...

Wo sehen Sie die Chancen der Digitalisierung und wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?

Walter Mayr-Riedler:

Die Digitalisierung ermöglicht es uns bzw. unseren Informationen, Raum und Zeit zu überwinden. Die physische Anwesenheit im Büro ist nicht mehr zwingend notwendig. Die Digitalisierung bietet uns die Chance, unser Verständnis von abzuleistender Arbeitszeit komplett neu zu überdenken. Die zukünftigen Arbeitszeitmodelle gestalten sich flexibel und individuell und entsprechen sowohl den Bedürfnissen des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers.

Wolfgang Dreu:

Werden unsere Mitarbeiter am Arbeitsplatz der Zukunft mit Datenbrille ihren Arbeitsalltag bewältigen? Für mich ist das durchaus vorstellbar. Auch Co-Working-Spaces
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Eine solide technische Ausbildung ist bei uns als Ingenieurbüro immer noch eine Basis-Anforderung. Der Abschluss einer höheren technischen Schule bildet daher eine gute Ausgangssituation für den späteren Karriereweg. Ing. Walter Mayr-Riedler, Bereichsleiter Engineering, IMA. (Bild: IMA/WOLFstudios)

Eine solide technische Ausbildung ist bei uns als Ingenieurbüro immer noch...

im Freien kommen mir da durchaus in den Sinn. Beispiele in diese Richtung gibt es bereits – Digitalisierung ist längst Realität geworden, doch der Umgang damit muss individuell gefunden werden. Bei IMA wird allerdings der Faktor Mensch immer ein zentrales Thema bleiben.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Unternehmenskultur aus?

Wolfgang Dreu:

Ich befürchte, dass die gemeinsamen Momente der Mitarbeiter abnehmen oder gänzlich verschwinden werden, denn die Face-2-Face-Kommunikation bleibt hier klar auf der Strecke. Digitale Emojis
ersetzen die persönliche Anrede – Beziehungen können auf diese Art und Weise schwer geknüpft werden.

Matthias Mayer:

Es entsteht die Gefahr der Anonymisierung, das Wir-Gefühl könnte verloren gehen und die Mitarbeiter würden sich zu Einzelkämpfern entwickeln. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, legen wir bei IMA weiterhin viel Wert auf persönliche Gespräche, individuelle Lösungen und gemeinsame Aktivitäten im Team. Dadurch verlieren wir den Kontakt zu den Mitarbeitern nicht und das Zusammengehörigkeitsgefühl wird gestärkt.

Danke für das Gespräch.

Kontakt:

IMA

Professionelle Projektabwicklung in den Kernbereichen Personaldienstleistung, Engineering und HSE-Management.

Oberösterreich, Leonding

ca. 20 Jobs/Jahr

40 Mitarbeiter

www.ima.at

Digitales Arbeiten – bei IMA integrierter Bestandteil des Arbeitsalltages. (Bild: goodluz)
Geschäftsführer Ing. Matthias Mayr und sein Personalbereichsleiter DI (FH) Wolfgang Dreu sehen sich in punkto Digitalisierung bereits bestens gerüstet. (Bild: IMA/WOLFstudios)
Im Bild v.l.n.r.: Geschäftsführer Ing. Matthias Mayer, DI (FH) Wolfgang Dreu (Bereichsleitung Personal), Ing. Walter Mayr-Riedler (Bereichsleitung Engineering) und DI Helmut Keisers (HSE-Management). (Bild: IMA/WOLFstudios)
Die zukünftigen Arbeitszeitmodelle gestalten sich flexibel und individuell und entsprechen sowohl den Bedürfnissen des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers. Ing. Matthias Mayer, IMA Geschäftsführung. (Bild: IMA/Erwin Wimmer)
Unsere jungen Mitarbeiter bzw. zukünftigen Mitarbeiter sind bereits „Digital Natives“. DI (FH) Wolfgang Dreu, Bereichsleitung Personal, IMA. (Bild: IMA/Erwin Wimmer)
Bei uns läuft der Großteil der Kommunikation bereits digital. Stelleninserate werden online geschalten, Bewerbungsschreiben sind elektronisch zu übermitteln und wir präsentieren uns als Unternehmen online mit einer modernen Website sowie in den sozialen Medien. Daniela Parzmair, BA, Personalreferat, IMA. (Bild: IMA/WOLFstudios)
Eine solide technische Ausbildung ist bei uns als Ingenieurbüro immer noch eine Basis-Anforderung. Der Abschluss einer höheren technischen Schule bildet daher eine gute Ausgangssituation für den späteren Karriereweg. Ing. Walter Mayr-Riedler, Bereichsleiter Engineering, IMA. (Bild: IMA/WOLFstudios)


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