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Die STARs von morgen

Oberösterreich für wissenschaftliche High Potentials noch attraktiver machen – darauf zielt die neue Förderschiene des Landes, „STAR“ (Step Ahead Through Research), ab. Partnerin der ersten Ausschreibung ist die Johannes Kepler Universität Linz, die Programmabwicklung liegt beim Wissenschaftsfonds FWF. STAR ist eine Initiative aus dem Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm „Innovatives OÖ 2020“ und bringt 40 Millionen Euro zusätzlich für Leuchtturmprojekte.

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Meinhard Lukas, Rektor der JKU: Als Oberösterreichs führende Forschungs- und Bildungseinrichtung gehört es zu unserer ureigenen DNA, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten und für die Arbeitsplätze von morgen zu sorgen. (Bild: JKU)

Meinhard Lukas, Rektor der JKU: Als Oberösterreichs führende Forschungs- und...

„Die Zielsetzungen sind klar definiert: die Stärkung des Forschungsstandortes, die Steigerung der Attraktivität der Universitäten und Forschungseinrichtungen im Bundesland für exzellente Talente aus aller Welt sowie das Akquirieren von Nachwuchs durch Eröffnung langfristiger Karriereperspektiven“, erklärt Forschungsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl. Das Programm richtet sich an Institutionen, die jungen Experten aus aller Welt die Möglichkeit eröffnen wollen, eine Forschungsgruppe aufzubauen, und ihnen eine langfristige Anstellungsperspektive bieten.

„Für die erste Ausschreibung haben wir uns auf zwei absolute Zukunftsfelder verständigt: Artificial Intelligence und Medical Engineering – zwei Bereiche, in denen auch die JKU ihre Vorreiterrolle, u.a. mit dem Linz Institute of Technology (LIT), klar untermauert“, so Rektor Meinhard Lukas. Aus diesem Anlass wird im Frühjahr 2019 an der Kepler Universität jeweils eine Tenure-Track-Stelle (eine Form der Assistenzprofessur, Anm.) in den beiden genannten Bereichen ausgeschrieben.

„Mit den Young Research Groups stellen sich das Land Oberösterreich und die Johannes Kepler Universität Linz dem rasch zunehmenden globalen Wettbewerb um die besten und kreativsten Talente. Durch langfristige Karriereperspektiven und eine attraktive Mittelausstattung werden exzellente Nachwuchsforscherinnen und -forscher gewonnen und gefördert“, so FWF-Präsident Klement Tockner, und weiter: „Der FWF fördert den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs seit Jahrzehnten mit erfolgreichen
Förderungsinstrumenten, die von der wissenschaftlichen Community sehr gut angenommen wurden. Wir freuen wir uns daher sehr, mit unserer Expertise das Land Oberösterreich bei seinen ambitionierten Zielen zu unterstützen.“

Die Details, der Zeitplan

Bei der Ausschreibung werden Forschungsfelder definiert, die sich aus dem strategischen Programm „Innovatives Oberösterreich 2020“ in Abstimmung mit der Strategie der jeweiligen Partner ableiten. Die geförderten „Young Research Groups“ haben eine achtjährige Laufzeit (aufgeteilt auf zwei Perioden von jeweils vier Jahren).

Die Auswahl der Projekte erfolgt vor allem auf Basis der wissenschaftlichen Qualifikation und des Potenzials des Leiters der Forschungsgruppe – Voraussetzungen sind beispielsweise internationale Vernetzung und Mobilität, entsprechende Referenzen sowie Entwicklungspotenzial zu einer führenden wissenschaftlichen Persönlichkeit.

Die Einreichphase läuft bis Ende April 2019, die Entscheidung wird für November 2019 erwartet. Bis Ende kommenden Jahres wird zudem über etwaige weitere Ausschreibungen entschieden.
Meinhard Lukas, Rektor der JKU: Als Oberösterreichs führende Forschungs- und Bildungseinrichtung gehört es zu unserer ureigenen DNA, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten und für die Arbeitsplätze von morgen zu sorgen. (Bild: JKU)
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Forschung & Entwicklung, Oberösterreich, UNI

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