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Aus der Praxis für die Praxis lernen

: Eplan


Mit dem Eplan Certified Student-Ausbildungskonzept bietet der Amstettner CAx-, Konfigurations- sowie Mechatronik-Lösungsanbieter eine kostenlose, praxisnahe Zusatzausbildung für Schüler und Studenten an. An der Schule der Technik in Wien (TGM) sind es mehrere Burschen der vierten Klasse Elektrotechnik/Energietechnik, die eine Doppelstunde pro Woche in diese Zertifizierung investieren – ein Zwischenbericht. Autor: Sandra Winter / x-technik

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In den Vorbereitungsstunden auf die ECS-Zertifizierung wurden unter der Anleitung von DI Martin Justh vor allem jene Themenstellungen geübt, die für die finale Abschlussprüfung relevant sein könnten.

In den Vorbereitungsstunden auf die ECS-Zertifizierung wurden unter der Anleitung...

Der Prüfungstermin naht. Bereits im Mai müssen die Teilnehmer an der Eplan Certified Student-Ausbildung in einer theoretischen und praktischen Prüfung zeigen, was in den letzten Monaten außerhalb der regulären Unterrichtszeit gelernt wurde. „Die Eplan Education Version hat die volle Funktionalität der professionellen Version. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Education-Version nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden kann“, beschreibt Professor DI Martin Justh. Seine Aufgabe war es, die Schüler mit den in der Eplan Software enthaltenen Modulen für Elektro-, Fluid- und MSR-Technik (Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik), für ein dreidimensionales Schaltschrank-Engineering und für eine dreidimensionale Verkabelung von Anlagen vertraut zu machen. Denn auch mit den Education Student-Lizenzen wird bereits eine ganzheitliche Projektierung von Maschinen und Anlagen unterstützt seitens der Software. Aktuelle Gerätedaten marktführender Komponentenhersteller werden dafür von der webbasierten Datenplattform Eplan Data Portal bereitgestellt.

Macht sich gut im Lebenslauf

Es „kostete“ Freizeit und teilweise bedeutete es „harte Arbeit“: Schließlich gab es in den auf die ECS-Zertifizierung vorbereitenden Trainingseinheiten mit Professor DI Martin Justh nicht nur praktische Beispiele zu lösen, sondern auch jede Menge Theorie für den bevorstehenden Multiple-Choice-Test zu lernen. Aber trotzdem behielt Matthias Cserny stets das angepeilte Ziel im Auge: Das ECS-Zertifikat. „Klar ging es mir auch darum, Eplan besser kennenzulernen, aber wirklich ausschlaggebend für meine Teilnahme an dieser Zusatzausbildung war,
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Ausbildungsübersicht: Detaillierte Lehrpläne, umfangreiches Unterrichtsmaterial bis hin zur Zertifizierung ermöglichen den zukünftigen Ingenieuren bereits während ihrer Ausbildungszeit Praxisluft zu schnuppern.

Ausbildungsübersicht: Detaillierte Lehrpläne, umfangreiches Unterrichtsmaterial...

dass am Ende ein öffentlich anerkanntes Zertifikat winkt“, verrät er. „So etwas macht sich sicher gut im Lebenslauf, zumal Eplan ein wichtiger Global Player ist“, ergänzt Willy Chen, der seine Montag Nachmittage in den letzten Monaten ebenfalls „außertourlich“ am TGM verbrachte.

Konkreter Nutzen für jetzt und später

Im regulären Unterricht haben die Teilnehmer am ECS-Programm ebenfalls schon von ihren zusätzlich erworbenen Eplan-Fähigkeiten profitiert – bei der Projektierung eines Niederspannungshauptverteilers nämlich. „Wir hätten diese Aufgabe auch von Hand lösen können, aber softwaregestützt ist es natürlich viel einfacher, entsprechende Artikel zu finden und die richtigen Symbole einzufügen“, freut sich Mihajlo Keserić über einen Wissensvorsprung, der ihm laut Martin Justh u. a. bei der Matura zugutekommen wird. „Denn wer die Wahl hat, wird beim Zeichnen eines Schaltplans sicher auf Eplan zurückgreifen, zumal Stücklisten oder Projektauswertungen sehr leicht – teilweise sogar mit nur einem Mausclick – erstellbar sind mit diesem Software-Programm“, erklärt der TGM-Professor. „Mit Eplan lassen sich sehr genaue, detaillierte Inhalte erstellen, die dann zum Schluss ausgegeben werden. Damit ist immer alles super dokumentiert“, lobt auch Willy Chen.

Spaß am Projektieren

Alles in allem wurden in den Vorbereitungsstunden auf die ECS-Zertifizierung unter der Anleitung von DI Martin Justh vor allem jene Themenstellungen geübt, die für die finale Abschlussprüfung relevant sein könnten. Ein bisschen mehr als verlangt ins Detail gegangen wurde allerdings bei der Artikelverwaltung
und beim 3D Schaltschrankaufbau. „Weil das auch im regulären Unterricht aktuell auf dem Programm steht“, wie der TGM-Professor verrät. Sehr zur Freude seiner Schüler, denn diese haben laut eigenen Angaben großen Spaß daran, konkrete praktische Aufgabenstellungen zu lösen. „Mir taugt das, was wir gerade machen – die Auslegung einer Niederspannungshauptverteilung, für die wir auch die passenden Artikel suchen müssen“, zeigt sich Mihajlo Keserić begeistert und sein Mitschüler Matthias Cserny fügt erklärend hinzu: „Dieses Projekt wurde wirklich von Null weg gestartet – mit grundlegenden Berechnungen, um passende Schutzeinrichtungen, Kabelstärken und Klemmen auswählen zu können. Da sieht man dann wirklich, dass wir nicht für die Schule, sondern für die Praxis lernen.“ Was sich gerade auch bei dieser Aufgabenstellung als äußerst hilfreich erwies, wie Willy Chen abschließend kundtut: „Dass in Eplan eine umfangreiche Geräte-Bibliothek zur Verfügung steht, eine zeitaufwändige Suche in diversen Katalogen erübrigt sich somit.“

Im nächsten Jahr plant Professor DI Martin Justh übrigens die Besucher des Kollegs Elektrotechnik – Erneuerbare Energien ebenfalls am Eplan Certified Student-Ausbildungsprogramm teilnehmen zu lassen. „Ich denke, dass ein entsprechendes Interesse gegeben sein wird. Schließlich stößt der Nachweis solch einer Zusatzqualifikation in der Regel auch bei den Personalverantwortlichen in den Unternehmen auf ein offenes Ohr. Die Jobangebote werden demnach sicher mehr und besser dadurch“, zeigt sich der TGM-Professor von der positiven Wirkung dieses Eplan-Angebots überzeugt.

In den Vorbereitungsstunden auf die ECS-Zertifizierung wurden unter der Anleitung von DI Martin Justh vor allem jene Themenstellungen geübt, die für die finale Abschlussprüfung relevant sein könnten.
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