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1.000 Euro statt Blumen

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und die FH Technikum Wien veranstalteten gemeinsam mit dem Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid das erste Netzwerkevent „Frauen in der Technik“ für die Studentinnen und Mentorinnen des Stipendiums „1.000 Euro statt Blumen“. Brigitte Ederer und Ulrike Baumgartner-Gabitzer gaben dabei Einblicke in ihre Karrierewege und diskutierten über die notwendige Frauenförderung.

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„Wir brauchen einerseits mehr Role Models, weibliche Vorbilder, um junge Mädchen für eine technische Karriere zu begeistern. Andererseits sind es schlicht wirtschaftliche Gründe, die für die Förderung von Frauen in technischen Berufen sprechen. Frauen und Männer haben unterschiedliche Sichtweisen. Innovative Unternehmen können es sich nicht leisten, auf die Hälfte der besten Köpfe zu verzichten“, so Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie.

Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Vorstandsvorsitzende der APG, unterstreicht diese Einschätzung: „Frauen haben ein breiteres Blickfeld und beziehen mehrere Faktoren in ihre Entscheidungen ein. In unserem Unternehmen leisten Technikerinnen – seien es Lehrlinge oder Absolventinnen technischer Schulen und Universitäten – hervorragende Arbeit als Expertinnen und Projektmanagerinnen und tragen so wesentlich zum Unternehmenserfolg bei.“

Das Stipendium „1.000 Euro statt Blumen“ wurde dieses Jahr bereits zum zehnten Mal an besonders erfolgreiche Studentinnen der FH Technikum Wien vergeben. Seit zwei Jahren begleiten Mentorinnen aus der Wirtschaft die ausgezeichneten Nachwuchstechnikerinnen beim Berufseinstieg. „Frauen in technischen Berufen sind noch immer etwas Besonderes. Wir wollen mit dem Stipendium angehende Technikerinnen vor den Vorhang holen und mit dem Mentorinnen-Programm den Einstieg in ein berufliches Netzwerk erleichtern“, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI.


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